Blechbläserensemble
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Narbonne 1986
1. Internationaler Wettbewerb für Blechbläserquintette
1986 wurde Narbonne zum Treffpunkt der Blechbläserwelt, wo ein ambitionierter internationaler Wettbewerb junge Quintette und etablierte Meister zusammenführte.
Von Jean-Pierre Mathez
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Anonymous Brass Quintet Budapest
1. Preis des Internationales Wettbewerbes Narbonne 1986
1981 von Budapester Musikstudenten gegründet, entwickelte sich das Anonymous Blechbläserquintett zu einem Ensemble, das individuelle Klangkultur und musikalische Einheit verband.
Von Jean-Pierre Mathez
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Blechbläser in Rom
Hinter Roms musikalischem Glanz berichten RAI-Blechbläser von sinkenden Gehältern, unsicheren Orchesterstellen und den Kompromissen eines Musikerlebens.
Von Jean-Pierre Mathez
Mitglied
Teil 2
Musik in einer Amerikanischen Grenzsiedlerkommune
Aurora Colony
In Aurora prägte Musik Feste, Feiern und öffentliche Anlässe, während eine Blaskapelle den Ruf der Kolonie weit über Oregon hinaustrug.
Von Deborah M. Olsen
Mitglied
Teil 1
Musik in einer Amerikanischen Grenzsiedlerkommune
Aurora Colony
In einer deutschen Gemeinschaftskolonie im Oregon der Pionierzeit prägten Blaskapellen, Chöre und eigene Kompositionen den Alltag ebenso wie Glaube, Arbeit und Bildung.
Von Deborah M. Olsen
Schnappschuss: das American Brass Quintet in Europa
Bericht über die Europatournee des American Brass Quintet mit Einblicken in Konzerte, Resonanz und die Bedeutung des Ensembles für die Blechbläserkammermusik.
Von Jean-Pierre Mathez
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Grundsätze der Transkription
Zwischen Bach-Fugen und Mozart-Konzerten stellt Ralph Sauer die Frage, wann eine Blechtranskription ein Werk erweitert — und wann sie daran scheitert.
Von Ralf Sauer
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Das erste europäische Horn-Symposium
Eine Woche in Trossingen vereinte führende Hornisten, Mozart-Debatten, Instrumentenfragen und neue Freundschaften bei einem prägenden europäischen Treffen.
Von Jeffrey Agrell
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Finnland-Spezial
Die Tradition der Blasmusiken in Finnland
Aus einer kaiserlichen Reform entstand in Finnland eine landesweite Blechbläsertradition, bis eine ebenso systematische Umstellung diese Ära beendete.
Von Holger Fransman
Mitglied
Finnland-Spezial
Wissenschaftliche Forschung auch bei den Blechbläsern
Lange übersehen, wird das finnische Blechbläserseptett zum Forschungsgegenstand und stellt die Grenzen der traditionellen Musikgeschichte infrage.
Von Kauko Karjalainen
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Ungarn-Spezial
Barcs 1984
Erster internationaler Wettbewerb für Blechbläserensembles
Eine kleine ungarische Stadt wurde zum Prüfstein der Blechbläserkammermusik, wo eine junge Generation zeigte, wie weit sich die Praxis entwickelt hatte.
Von Jean-Pierre Mathez
Mitglied
Individualität und Uniformiertheit der Blechbläser
Mit der internationalen Vereinheitlichung des Blechbläserspiels droht Individualität der Nachahmung zu weichen – mit Folgen für Tradition und Ensemblemusik.
Von Hans-Joachim Drechsler
Mitglied
Ungarn-Spezial
Die Blechbläserkammermusik in Ungarn
Der ungarische Musiker und Pädagoge wurde 1930 geboren. Er war Schüler von Imre Lubik an der Franz-Liszt-Musikakademie. Seit 1963 unterrichtet er an diesem Institut.Seit mehr als 30 Jahren hat er mit ungarischen Spitzenorchestern gespielt. Er ist Gründungsmitglied des ungarischen Blechbläserquartetts. Ausserdem unterrichtet er Kammermusik für Blechbläser an der Akademie und im Musiklager von Barcs. Er hat auch verschiedene Werke veröffentlicht: Anfänger Trompeten- und Kammermusik, Kammermusikliteratur usw.Die Ungaren liessen sich zur Zeit der Völkerwanderung um 986 in ihrer heutigen Umgebung am Fusse der Karpaten nieder. Trotzdem gibt es musikalische Überlieferungen aus jener Gegend lange vor dieser Zeit. Beim Plattensee wurde ein Haus aus der Bronzezeit ausgegraben, etwa 2000 v. Chr., unter dessen zahlreichen Fundgegenständen sich auch ein schneckenförmiges Muschelhorn befand. Dies und zwei andere in Ungarn aufgefundene Schneckenhörner sind die ältesten im Lande aufgefundenen Verwandten der Blechblasinstrumente.In der Römerzeit wurden in unserem Land viele Städte und Garnisonen gegründet, die während der letzten 50 Jahre laufend ausgegraben wurden. Eine der Entdeckungen war eine perfekt erhaltene römische Tuba, die heute im Budapester Nationalmuseum ist. Neben diesen Musikinstrumentenfunden bezeugen auch geschriebene Dokumente dass die Ungaren schon in der Völkerwanderungszeit Blechblasinstrumenten-ähnliche Instrumente verwendeten. Nach der Besetzung ihres neuen Landes marodierten sie weiter westwärts und kamen 926 bis St. Gallen südlich des Bodensees. Dies erzählt der Chronist über die Ungaren: «Ihre Vorhut und Kundschafter signalisierten mit Claironsignalen und Schüssen, dass Feinde in der Gegend seien.» Auch: «Nachdem sie das Kloster niedergebrannt hatten, hörten die Ungaren mit dem Hornlärm auf, beendeten ihr Kriegsgeschrei und zogen ab…» Dies beweist, dass die Ungaren schon während der Völkerwanderung Blechblasinstrumente benutzten.Viele Informationen sind uns aus den folgenden Jahrhunderten überliefert über die Verwendung der Blechblasinstrumente durch die Ungaren zu Kult- und Kriegszwecken — wie es ja auch die westeuropäischen Völker zu jener Zeit zu tun pflegten. Ein Inventar des Klosters Pannonhalma aus dem 11. Jahrhundert führt zwei Hörner aus Silber auf, eines davon vergoldet. Im Gebetbuch der heiligen Elisabeth von Ungarn aus dem 12./13. Jhdt. findet sich eine Miniatur, die ein zeitgenössisches Orchester zeigt. Eines der fünf abgebildeten Instrumente ist ein Horn. Vom 14. Jhdt. an teilten sich die Funktionen der Trompeter allmählich in Hof- und Militärmusik auf. Sozialstatus und Arbeit dieser Trompeter war gleich wie in Westeuropa. Deshalb möchte ich hier nicht weiter ins Detail gehen und bloss eine kleine illustrative Anekdote aus jener Zeit erzählen: Anlässlich der Hochzeitszeremonie von König Mathias und Beatrix von Arragonien wird viel von Trompetern berichtet. Interessanter aber ist noch, dass Königin Beatrix ihren eigenen Lieblingsposaunisten aus Neapel mitbrachte, der plötzlich am Weihnachtsabend verstarb. Er wurde mit grossem Pomp in Buda begraben, und seine Posaune und seine Lieblingsblasinstrumente wurden auf seinem Katafalk aufgebahrt.Blasorchester entwickelten sich aus den Trompetenensembles der Armee. Von Blechbläserkammermusik spricht man in unserem Land erst seit 1948. Damals begann mein leider frühverstorbener Lehrer, der Trompetenkünstler Imre Lubik, seine Versuche. Erst heute, dreissig Jahre später, können wir seine Weitsicht richtig einschätzen, dass er, obwohl von der Welt abgeschnitten, die Wichtigkeit der Kammermusik erfasste und versuchte, sie auf unsere Instrumente zu übertragen. Sein Ensemble war das erste Blechbläser-Kammerensemble unseres Landes. Sein Enthusiasmus teilte er auch seinen Schülern mit, welche seine Arbeit dann weiterführten.
Von Frigyes Varasdy
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Frauen und Blechblasinstrumente: 3 Porträts
Barbara Stone, Betty Anderson, Kate Kaminga
Drei Dirigentinnen aus England und den Niederlanden wechselten vom Brass Band-Spiel ans Pult und behaupteten sich in einer männlich geprägten Szene.
Von Markus S. Bach
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Empire Brass Quintet
Kurzportrait
Von New York bis Boston formten fünf Blechbläser eine kammermusikalische Identität zwischen Ewald, Alter Musik und dem Klangideal des Streichquartetts.
Von Jean-Pierre Mathez
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Viktor Vengglowskij
Musiker und Pädagoge
Von der Leningrader Philharmonie bis zum Konservatorium prägte ein Posaunist Repertoire, Ensembles und mehrere Musikergenerationen.
Von Sergej Gorovoj
Mitglied
Philip Jones
Interview
Von Londoner Bands zur Philharmonia: Philip Jones erinnert sich an Ausbildung, Orchesteralltag und den Aufstieg der Blechbläserensembles im Nachkriegsengland.
Von Jean-Pierre Mathez
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Ein grosses kammermusikalisches Werk für Blechbläser?
Quintet, von Peter Maxwell Davies
Eine BBC-Aufnahme macht Maxwell Davies’ Quintett zur Probe auf Virtuosität, Balance und die Frage nach einem neuen Platz der Blechbläser in der Kammermusik.
Von Thomas Aitken
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Unbekannte Kostbarkeiten für Trompetenensemble
Aufzugsmusiken aus dem Bayern des 18. Jahrhunderts
In bayerischen Klosterarchiven blieben Hunderte von Aufzügen erhalten, deren musikalische Tradition den Untergang ihrer ursprünglichen Welt überdauerte.
Von Albert Hiller
Mitglied
Neuausgaben originaler Ensemblemusik des 17. Jahrhunderts für Blechbläser
Die Blechbläsermusik des 17. Jahrhunderts wurde wiederentdeckt, doch viele Neuausgaben veränderten Tonarten, Besetzung und Klangstruktur der ursprünglichen Werke.
Von Klaus Winkler
Frei
Vladislav Mikhaïlovitch Blazhevitch (1881–1942)
Posaunist, Komponist und Pädagoge
Von der Provinzkapelle über das Moskauer Konservatorium bis zum Bolschoi prägte sein Wirken Unterricht, Posaune und Blasorchester in der Sowjetunion.
Von Viktor Sumerkin
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John Fletcher
Interview
Zwischen Brass Band und Blechbläserensemble beschreibt John Fletcher den raschen Aufstieg junger britischer Tubisten und den Wandel der Tubarolle.
Von Jean-Pierre Mathez
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Mario Guarneri
Kurzporträt
Von San Francisco über New York nach Los Angeles entfaltet sich eine Trompeterlaufbahn zwischen Orchestern, Aufnahmen und Lehre, verbunden mit Engagement für Zugang und zeitgenössische Musik.
Von Jean-Pierre Mathez
Frei
Vorwort
Wenn Karriere und Sicherheit ins Wanken geraten, entstehen Fortschritt, Freundschaft und Kammermusik dort, wo musikalische Entwicklung wirklich beginnt.
Von Jean-Pierre Mathez