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Mario Guarneri

Kurzporträt

Mario Guarneri

Mario Guarneri wurde in der Gegend von San Francisco geboren und wuchs dort auf. Er begann sein Trompetenstudium mit acht Jahren mit Eddie Smith, Hans Adelman und Charles Budd. Praktische Erfahrungen erhielt er an der Oper von San Francisco, am Sinfonieorchester von San Francisco, am Zirkus Barnum & Bailey und während zweier unvergesslichen «Nächte» mit Louis Armstrong und seinem Orchester.

Mario Guarneri setzte sein Studium an der University of Southern California bei Lester Remsen fort. Dort erhielt er sein Diplom und die Lehrbefähigung. Danach begab er sich nach New York als Schüler von William Vacchiano an der Juilliard School of Music, wo er die Meisterprüfung erlangte. Während seines Aufenthaltes dort arbeitete er mit der New Yorker Philharmonie, dem American Ballet Theatre und dem Radio City Music Hall Orchestra.

...und ich spiele Jazzmusik, wenn ich Zeit übrig habe!

Seit 1967 gehört er dem Los Angeles Philharmonic Orchestra an. Er unterrichtet Trompete am California Institute of the Arts. Er hat sich auch durch andere Betätigungen in der Gegend von Los Angeles ausgezeichnet: zahlreiche Aufnahmen mit dem Los Angeles Brass Quintet (Crystal Records S 102, S 602, S 821). Er ist Mitbegründer der Los Angeles Group for Contemporary Music. In Los Angeles hat er seine Instrumentaltechnik mit James Stamp, Vincent DeRosa und Roy Poper vervollkommnet.

Er hat gerade eine sehr schöne Schallplatte geprägt, auf der er Hindemiths Concerto für Trompete, Fagott und Streicher interpretiert (Crystal S 352).

Mario Guarneri ist heute einer der interessantesten amerikanischen Trompeter, und zwar durch die Vielfalt seines Talentes und durch das Interesse, das er für die heutige Lage des Musikers hegt. Unter anderem kümmert er sich um ein soziales Unterrichtszentrum, das jungen Musikern aus den ärmeren Minoritäten den Zugang zu höheren Studien ermöglicht, da die Kurse kostenlos sind.

Thomas Stevens behauptet, dass Mario Guarneri die schnellsten Finger hat, die er je gesehen hat (welch ein Glück, dass er sie in den Dienst der Trompete und nicht der Schusswaffen gestellt hat...).

Mario Guarneri hat lauter interessante Pläne. Unter anderem bereitet er eine weitere Schallplatte vor.

Brass Bulletin 26, II / 1979 Seite 104

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