John Audino
Einer der angesehensten Trompeter in Los Angeles, ist gegenwärtig erster Trompeter bei Doc Severinsen und dem Tonight Show-Orchester der N.B.C. Zuvor hatte er bei Harry James, Horace Heidt, Dick Jurgens, Gerald Wilson, Jerry Fielding und Jack Daugherty erste Trompete gespielt und war in Fernsehshows wie dem Liza Minelli Special, den Academy Awards, «Sonny and Cher», «The Carol Burnett Show», den Grammy Awards und der «Andy Williams Show» aufgetreten. Außerdem spielte er in «The Hollywood Palace», «Cannon» und «Charlie’s Angels».
Audino begann das Trompetenspiel als Dreizehnjähriger in Chicago. Bei seinem ersten Lehrer Tarquinio Mazzeri blieb er zwei Jahre und studierte dann weitere drei Jahre an der Mittelschule bei Ralph Martiere.
Nachdem er dann bei Harry James, Horace Heidt, Dick Jurgens und Jerry Fielding in Las Vegas erste Trompete gespielt hatte, kam er 1959 nach Los Angeles und trat dem Personal der A.B.C. bei. Nach fünf Jahren bei A.B.C. und einem kurzen Engagement bei N.B.C. beschloß Audino, sich freischaffend zu betätigen, was er heute noch tut, von seiner Verbindung mit dem Tonight Show-Orchester abgesehen.
Audino hat sich bei Vladimir Drucker, Louis Maggio und John Clyman weitergebildet. Zu seinem Übeprogramm gehören ausgehaltene Töne, Übungen von Schloßberg (Die er als «Bibel» bezeichnet) und Clarke, Etüden von Brandt und Charlier und die Hefte I, II und III von Mel Broiles.
Audino spielt ein «Purviance»-Mundstück, eine Trompete und ein Flügelhorn von Getzen und ein spezialangefertigtes Mundstück mit mitteldickem Rand und mittelflachem Kessel.
Oscar Brashear
Hat mit Earth, Wind and Fire, Harold Land («Damisi»), Bobby Hutchins («Heads up Mantara») und Joe Henderson («Canyon Lady») Schallplatten aufgenommen, mit Horace Silver, Quincy Jones, Oliver Nelson und Henry Mancini gespielt und betätigt sich in allen Sparten von Fernseh- und Filmmusik.
Er begann mit sieben Klavier und mit elf Trompete zu spielen. Zwölf Jahre lang hatte er Privatunterricht bei Charles Allen, übte Arban, Clarke, Schloßberg, Amsdens Duette und entwickelte ein hauptsächliches Interesse für Jazz. Seine Schulbildung vervollständigte er am Wright Junior College und an der Roosevelt-Universität in Chicago, wo er bei Renold Schilke studierte. Dort arbeitete er auch in den Orchestern von Gene Evans, Dexter Gordon, Count Basie und Woody Herman und ging dann nach Los Angeles.
Wenn Oscar Brashear Zeit zum Üben findet, dann pflegt er ausgehaltene Töne, Lippenbindungen und -triller und Pedaltöne. Auch beschäftigt er sich mit harmonischen Fortschreitungen, Theorie und Jazzimprovisation. Er arbeitet beständig am «Zentrum» und an der Farbe seines Tons.
Jay Daversa
Ist ein weiterer vielbeschäftigter Trompeter im Raum Los Angeles. Er spielte in Filmmusiken wie «Rollercoaster», «Benji», «King Kong», «Star Trek», «The Main Event», «Grease», «The Wiz» und «Animal House» und TV-Produktionen wie «Wonder Woman», «Fantasy Island», «Love Boat», «The Rockford Files» und «Vegas». Er hat auch mit Gerald Wilson, Roger Kellaway und Bud Shank aufgenommen.
Jay begann mit fünf und spielte ein Jahr später schon einige Stücke in seines Vaters Combo mit. Jahrelang lernte er Stücke nach dem Gehör oder spielte zum Fernsehapparat, bevor er mit neun Jahren Unterricht nahm. Mit elf trat er einer Gruppe namens Dixieland Small Fry bei, welche in Fernsehshows wie «Dinah Shore» und «Lawrence Welk» auftrat.
Nach der Mittelschule spielte er drei Jahre lang mit dem Musikkorps der 6. Armee in San Francisco, ging dann nach Los Angeles zurück und von dort aus drei Monate auf Tournee mit Johnny Mathis. Darauf trat er dem Orchester von Stan Kenton als Jazzsolist bei. Nach drei Jahren bei Kenton ging er nach Los Angeles zurück und wurde Studiotrompeter.
Im Laufe der letzten drei Jahre hat Daversa seinen Ansatz verändert, vor allem weil er das Gefühl hatte, auf zu viel Mundstückdruck abzustellen. Während dieser Zeit nahm er Unterricht bei Bob Findlay, René La Mar und James Stamp, die ihm jeder auf seine Art halfen. Bob Findlay machte ihm bewußt, daß übertriebener Druck unnötig war und er sich auf die Muskelarbeit verlassen sollte. La Mar arbeitete vor allem an der Atemstütze, um sicher zu sein, daß die Luft vom Zwerchfell zum Mundstück und durch das Instrument strömte. All dies wurde durch die Arbeit mit Stamp noch verfestigt, dessen Übungen die Muskulatur freimachten und den Bläser beständig überdenken ließen, was er tat.
Jay Daversa spielt eine «Bach»-Trompete (mittelweit) und eine «Calicchio» mit 1-S-Schallstück und 2-S-Mundrohr, auf einem Vierstern-«Purviance»-Mundstück Nr. 3 mit einem «Bach»-Nr. 7-Rand.
Charles («Chuck») Findlay
Ist einer der aktivsten Musiker in Los Angeles. Er ist in Filmen wie «Bobby Deerfield» (Flügelhornsolo), «And Justice For All», «Hooper», «Rocky» I und II, «Grease» und «Saturday Night Fever» zu hören, nimmt Fernsehmusik und verschiedenste Schallplatten auf und tritt in Konzerten sowohl mit big bands als auch mit kleinen Jazzgruppen auf.
«Chuck» griff schon als Dreijähriger zur Trompete und nahm mit acht Unterricht. Während der Mittelschulzeit arbeitete er mit Harry Herforth vom Cleveland-Orchester an Arban, Schloßberg und Clarke für die grundlegende Technik und auch an Gesangs- und Solfègeliteratur, um eine gute Klangvorstellung und musikalische Linienführung zu entwickeln.
Mit siebzehn spielte er ein halbes Jahr in Jimmy Dorseys Band und trat dann zuhause ins Cleveland Institute of Music ein, um dort bei Bernard Adelstein zu studieren. Damals befaßte er sich mit den Etüden von Charlier und Bitsch.
Nach seinem Abgang vom Institute spielte er (mit Lee Castle) nochmals sechs Monate in der Dorsey-Band und trat dann derjenigen von Buddy Rich bei. Nach zwei Jahren ging er für ein Jahr zur Band des Thunderbird Hotel in Las Vegas und kam 1969 nach Los Angeles, um mit Louis Bellsons Band zu spielen und bald darauf Studiomusiker zu werden. Gegenwärtig bläst «Chuck» eine «Calicchio»-B-Trompete mit 1-S-Schallstück und Mundrohr Nr. 2. Sein Mundstück mit mittelgroßem Kessel, 27er Bohrung und einem «Bach»-Nr. 3-Rand wurde von Bob Reeves angefertigt.
Er pflegt Übungen von Carmine Caruso, Tonleitern und Intervalle. Dann widmet er sich neuen Jazzstücken und spielt verschiedene patterns für Jazzimprovisation.
Robert («Bob») Findlay
«Chucks» Bruder, hat sich seit 1975 sehr aktiv in der Fernseh-, Film- und Schallplattenindustrie betätigt, mit Herb Alpert, Neil Diamond, Steely Dan und den Commodores Schallplatten und für das Fernsehen Musik zu «Happy Days», «Laverne and Shirley», «Barney Miller» und der Sonderproduktion «Herb Alpert in London» aufgenommen. Auch auf den Tonspuren von «A Star Is Born» und «Scavenger Hunt» hat er sich verewigt.
«Bob» begann mit neun und lernte anfangs vor allem nach den Schulen von Arban und Saint-Jacôme.
Mit dreizehn begann er in Tanzorchestern seiner Schule mitzuspielen und bestritt mit vierzehn schon verschiedenste Gelegenheitsengagements im Raum Cleveland. Er glaubt, daß ihm das wertvolle Erfahrung eingetragen hat.
Nach der Schule ging er mit dem Orchester Ralph Martiere auf Tournee und kam dann für eine an fünf Tagen pro Woche stattfindende Fernsehshow und diverse U-Musik-Engagements nach Cleveland zurück.
Nachdem sich damals Ansatzprobleme eingestellt hatten, hörte er von Carmine Caruso, zu dem er in der Folge wöchentlich nach New York zum Unterricht flog.
1959-1963 spielte «Bob» mit dem Glenn Miller Orchestra (Ray McKinley) und bei Tommy Dorsey (Sam Donahue). 1963-1975 lebte er in Las Vegas und spielte erst in kleineren Lokalen, dann zog er ins Caesar’s Palace und blies dort sechs Jahre lang alternierende erste Trompete in verschiedenen Shows. 1975 trat er Herb Alperts Tiajuana Brass in Los Angeles bei.
Gewöhnlich schaltet Bob Findlay wöchentlich einen bis zwei übefreie Tage ein, weil er sich danach erholt fühlt und mit einer besseren Einstellung an die Arbeit zurückkehrt. Nach Las Vegas hat er auch zu unterrichten begonnen und tut dies gerne. Selber übt er u.a. Caruso-Übungen und Standardetüden wie Bitsch, Charlier und Laurent.
Warren Luening
Hat mit Burt Bacharach, Barbra Streisand, Andy Williams und Glen Campbell Aufnahmen gemacht und in den Filmmusiken zu «Love at First Bite», «The In-laws», «High Anxiety», «Silent Movie», «Airport 1975», «Funny Lady», «The Muppet Movie», «Cheap Detective» und «A Star Is Born» mitgewirkt.
Luening begann mit zehn bei einem Lehrer, der von Schule zu Schule zog und dort Privatstunden gab. Als er zwölf war, begann sein Vater, ihn zu Dixieland-Sessions in New Orleans mitzunehmen. Ein Jahr später lernte er Al Hirt kennen und ging dann jeweils in dessen Radio-Show, sah und hörte ihm zu und hatte nachher eine Stunde.
1956 zog er, 16jährig, nach Los Angeles und wurde drei Jahre lang im TV-Programm von Lawrence Welk als Solist herausgestellt. Nach der Mittelschule blieb er in Los Angeles, um die dortige Universität zu besuchen, ging aber 1964 weg zur NORAD Jazz Band, blieb dort bis 1967 und kehrte dann nach New Orleans zurück, wo er mit verschiedenen Gruppen spielte.
1970 zog er wiederum nach Los Angeles und begann für Burt Bacharach und Peter Matz zu arbeiten, was zu einem siebenjährigen Engagement in der Carol Burnett Show und regelmäßigen Studioverpflichtungen führte.
Warren Luening spielt ein «Bach»-Mundstück Nr. 7 C und eine «LeBlanc»-Trompete (mittelweit). Obschon er sich früher mit Arban und Smiths Top Tones befaßt hat, probt er heute lieber mit Jazzbands, als zu üben.
Malcolm McNab
Ist als Solotrompeter in «Jaws» I und II, «Capricorn One», «Oh God», «Murder By Death», «Three Women», «Black Sunday» und «Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band» zu hören und als erster Trompeter in «Rocky», «Close Encounters», «Earthquake», «Lord of the Rings», «1941», «The Towering Inferno», «High Anxiety», «Damien» und «Omen II».
McNab begann mit neun Jahren auf der Trompete und spielte in der Schul-Band, nahm aber erst mit 14 Jahren Unterricht, bei Walter Larsen, einem Schüler Herbert L. Clarkes, und befaßte sich vor allem mit Arban, Clarke, Charlier, Amsden-Duetten und der World Method, bis er 18 war.
Die Stunden bei James Stamp, die McNab mit 19 Jahren zu nehmen begann, hatten einen ungemein starken Einfluß auf sein Spiel. Auf dem Programm standen Übungen mit dem Mundstück allein, sorgfältiges Einblasen, Trios und Kammermusik. Stamp bestand darauf, daß nie etwas forciert werden durfte.
Während seines Studiums bei Stamp spielte McNab in verschiedenen Orchestern und Shows im Raum Los Angeles und verließ die Stadt 1964 für eine achtwöchige Tournee mit dem San Francisco Ballet. Danach spielte er bis 1967 drei Jahre bei der West Point Band.
Während dieser Zeit waren seine Lehrer William Vacchiano und John Ware. Mit ersterem arbeitete er an St.-Jacôme und Solfègeübungen in verschiedenen Schlüsseln, mit letzterem vor allem an Charlier-Etüden.
1967 kehrte er als freischaffender Musiker nach Los Angeles zurück und ist seit etwa 1975 ein fest etablierter Studiomusiker.
Malcolm McNab spielt zur Zeit ein «Bach»-1½ C-Mundstück mit einem etwas breiteren Rand als 1 C. Seine Instrumente sind eine «Conn» 22 B-Trompete, eine «Selmer»-Hoch-B und ein «Couesnon»-Flügelhorn.
Uan Rasey
Einer der prominentesten Musiker in Los Angeles, hat sich in allen Sparten der Musikindustrie betätigt. Während seiner 22 Jahre als erster Trompeter des Metro-Goldwyn-Mayer-Orchesters hat er in den Filmmusiken zu «Raintree County», «An American in Paris», «Ben Hur», «Ivanhoe», «West Side Story» und «Gigi» mitgewirkt, und in den letzten Jahren, als freischaffender Musiker, bestritt er «Close Encounters», «Jaws» I und II, «Rocky», «Grease», «10» und die schönen Soli in «Chinatown». Außerdem hat er mit Billy May, Frank Sinatra und in zahlreichen Fernsehshows gespielt.
Uan Rasey begann mit zehn Jahren in Glasgow (Montana), und als er in die Mittelschule kam, saß er schon am ersten Pult in der Montana All State Band. Noch während der Schulzeit zog er mit seinen Eltern nach Los Angeles, wo er und Frank Comstock die Schul-Jazzband leiteten und Uan Mitglied des All City Symphony Orchestra wurde. Mit seinem Lehrer in Los Angeles, Louis Maggio, studierte er Schloßberg, Clarke und Arban.
Nach Schulabschluß trat Rasey der Gewerkschaft bei und begann mit Tanzkapellen und Theaterorchestern in Los Angeles zu spielen. 1943 trat er dem ständigen Orchester von Mutual Radio bei und spielte für die Kraft Music Hall, Bing Crosby, Ozzie Nelson und «Sound Off». Während dieser Zeit arbeitete er auch mit Frank Diveri, Kay Kaiser und John Scott Trotter. Erster Trompeter bei MGM wurde er 1948 und hielt diesen Posten bis 1970. Heute betätigt er sich freischaffend.
Uan Rasey bläst eine «King» Silver Flair mit einem «Olds»-Mundstück, das etwas größer als ein «Bach» 1 C ist, dazu auch eine «Selmer»-hoch-B und ein «Olds»-Flügelhorn. Zu seinem Übestoff gehören Schloßberg, Clarke und Vokalisen zur Tonbildung. «Jeden Tag sollte jeder Ton etwas schöner werden», meint er.
Anthony (Tony) Terran
In den Film- und Fernsehstudios von Los Angeles zur Zeit sehr aktiv, ist in «Rocky» I und II, «The Deep», «Foul Play», «The Black Stallion», «King Kong», «The Lord of the Rings», und «10» dabeigewesen, sodann in den TV-Produktionen «Carol Burnett Show», «Happy Days», «Laverne and Shirley», «Angie» und «Mork and Mindy».
Tony Terran betrieb Studien bei Harold Mitchell, Hy Lamarrs und Louis Maggio. Mit letzterem arbeitete er an dessen Übungen zur Entwicklung des Ansatzes, an der Atemstütze und der Erweiterung des Tonumfanges. Bei Lamarrs studierte er Atemtechnik, mit und ohne Instrument. Lamarrs hieß ihn ein Papier an die Wand legen und dann derart dagegen blasen, daß das Papier nicht hinunterfiel. Um Tonys Atemkraft zu erhöhen, ließ er ihn den Abstand zum Papier vergrößern und immer dickeres Papier verwenden. Auf dem Instrument wurde die Atemstütze anhand der Schulen von Schloßberg und Clarke trainiert.
Seine Musikerlaufbahn begann Terran mit 17 in Rundfunkorchestern und Bigbands in und um Buffalo. Mit 18 ging er mit Horace Heidt auf Tournee und kam nach Los Angeles, wo er dem Skinny Innes-Orchester und später der Desi Arnez Band (die sich in «I Love Lucy» hervortat) beitrat. Jahrelang war er Mitglied des Orchesters von Nelson Riddle. Obwohl in den Studios viel beschäftigt, nimmt Terran so viele Nebenengagements wie möglich an, weil ihm dies Gelegenheit gibt, frei zu spielen und sich in allen Stilen weiterzubilden.
Tony Terran spielt eine «Calicchio»-Trompete und ein Mundstück von Bob Reeves mit mittelgroßem Kessel und einem «Purviance»-Vierstern-D 4-Rand.
Graham Young
Ist der zehnte Trompeter in unserer Reihe. Seit 1968 hat er bei allen Konzertreisen und Aufnahmen Henry Mancinis mitgespielt. In jüngerer Zeit hat er sich in den Filmen «10», «Airplane», «The Towering Inferno», «The Great Waldo Pepper», «The Other Side of Midnight», «Swashbuckler» und «Cable and Lombard» sowie in zahlreichen Fernsehproduktionen hören lassen.
Graham Young begann 1934 im neunten Schuljahr in Chicago Kornett zu spielen. 1937 kaufte er seine erste Trompete und studierte bei Forrest Nicola. Während der Mittelschule begann er mit Schul-Bands der Northwestern University und mit halbprofessionellen Promenadeorchestern in und um Chicago zu spielen. Mit diesen Bands traten viele berühmte Kornettsolisten jener Zeit auf, was Graham einzigartige Gelegenheit bot, ihnen über instrumentale und interpretatorische Probleme Fragen zu stellen.
1939 begann er mit Barry Hodges in Nachtklubs Jazz zu spielen, was Engagements bei Raymond Scott und Gene Krupa nach sich zog. Im 2. Weltkrieg leitete er zwei Jahre lang das Luftwaffen-Tanzorchester und trat dann dem Luftwaffenorchester in New Haven und der Air Force Band in Washington (D.C.) bei. Gleichzeitig studierte er in New York bei Charles Colin und Benny Baker.
Nach dem Krieg war er 1946/47 im Glenn Miller-Orchester (Tex Beneke) tätig, welches er verließ, um die Universität von Michigan zu besuchen und dort bei Clifford Lillya zu studieren. Während der Mittel- und Hochschulzeit hatte er sich mit den Standard-Schulen befaßt: Arban, Saint-Jacôme, Clarke, Paudert, Charlier und mit diverser Sololiteratur.
1953 kam er nach Los Angeles und gab bis 1968 an der Unterstufe der Mittelschule von Burbank Gesangsunterricht. Daneben spielte er in Disneyland und mit vielen Bigbands in der Gegend. 1968 gab er seine Lehrstelle auf und betätigt sich seither nur noch als Studiomusiker.
Graham Young bläst ein «Bach»-Mundstück Nr. 10½ C und eine mittelweite «Benge»-Trompete. Sein Übeprogramm hängt vom täglichen Arbeitspensum ab. Er bläst täglich ausgehaltene Töne und Bindungen; an arbeitsfreien Tagen kommen dazu Arban und Stücke lyrischen Charakters.
Allen diesen hervorragenden Musikern, die mich an ihren Erfahrungen teilhaben ließen, bin ich zu Dank verpflichtet und hoffe, daß diese Steckbriefe der internationalen Trompetergemeinschaft interessante und nützliche Information liefern.