Nach seiner Rückreise (London?) bereitet sich Arban für das Jahresexamen vor. Allerdings nimmt er am öffentlichen Vortrag des 16. November 1843 nicht teil. Ganz gewissenhaft in der Führung seines Kontrollbüchleins, bemerkt Auber, dass Arban an jenem Tage krank war. Arban musste sich sehr selbstsicher fühlen, denn trotz der nahe bevorstehenden Prüfungen verlangt und erhält er am 20. April 1844 einen weiteren Urlaub, um nach London zu reisen. Wiederum ist er am Vortrag des ersten Semesters (14. Juni 1844) abwesend, wird aber dennoch zum Wettbewerb zugelassen, und zwar dank einem Gutachten seines Lehrers Dauverné: « Arban: Dieser Schüler ist sehr tüchtig und kann zum Wettbewerb dieses Jahres zugelassen werden. Er erhielt vom Herrn Direktor die Erlaubnis, sich bis zum 1. Juli seinen Geschäften im London zu widmen. »
Am Dienstag, den 9. Dezember 1844, spielt der 19jährige Arban sein Programm auf dem Podium des Konservatoriums, und zwar unter anderem ein von Dauverné komponiertes Wettbewerbstück « Solo ». An diesem ersten Versuch, und wie es scheinbar Brauch war, erhielt er nur einen 2. Preis. Der Gewinner dieses Jahres war der 24jährige Jean-Jacques-Edmond Dubois.
Die jährlichen Wettbewerbe für Trompete begannen 1835. Diese Tradition blieb bis in unsere Tage erhalten.
Arban lernte weiterhin bei Dauverné, der jeden Montag, Mittwoch und Freitag zwei Stunden unterrichtete. Obgleich Arban sehr ehrgeizig war, verlangt und erhält er am 27. März 1845 einen weiteren Urlaub bis zum 1. Juli für eine Londonreise, was ihn aber nicht daran hinderte, dieses Jahr den ersten Preis zu gewinnen. (J. H. L. Cerclier, der nach Dauvernés Tode 1869 die Stelle als Trompetenlehrer übernahm, erhielt den 2. Preis.) Der dritte Teilnehmer des Wettbewerbes war Luigini Ausländer (sic). Das Wettbewerbsstück war wiederum das gleiche wie 1844, das « Solo » von Dauverné.