1950 erbte Jules' Sohn Lucien Fête in Saint-Gaudens (Pyrenäen) das Instrument. Vor etwa einem Jahr hatte ich das Glück, ihn kennenzulernen. Er hat mir das Cornet und seine Erinnerungen an dessen Geschichte anvertraut.
Monsieur Rault, ein Pariser Instrumentenmacher und ehemaliger Mitarbeiter bei Couesnon, hat mir das Instrument vortrefflich instand gestellt. Er will wissen, daß die Gravur von einer gewissen Madame Rose von Hand angebracht wurde.
Das Mundstück ist, nach einem Patent von Guilbaut, innen gerillt, um die Luft zu beschleunigen — ein Zeugnis für den schon damals blühenden Erfindergeist. Die Ventilstöpsel sind oben gefedert und von vollkommener Leichtgängigkeit.
Marcel Lagorce, Professor am Pariser Nationalkonservatorium, pflichtet mir darin bei, daß dieses Cornet von außerordentlich schönem Klang und reiner Stimmung ist.
Jean-Michel Gauffriau