Brass Bulletin 9, III / 1974 (Seite 5–9) · 1 Min. Lesezeit
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Jene Epoche, die der Gegenwart unmittelbar vorausgeht, dünkt uns immer am meisten « veraltmodet ». Dies ist ganz normal, bemühten wir uns doch gerade mit ihr zu brechen. Trotzdem behauptet sich noch heute ein Name in der Welt der Blechbläser, und zwar ausserordentlich hartnäckig: Arban. Eine Unmenge seiner berühmten Vollständigen Schule für Cornet à pistons oder Saxhörner hat seit der 1. Auflage (Hrsg. Léon Escudier, Paris 1864) den Blechbläserunterricht in allen Ländern der Welt bestimmt und geleitet. « Seinen Arban durcharbeiten », ist das nicht geradezu eine Redewendung geworden?

Hinter dem Namen Arban steht ein Mann (Joseph Jean-Baptiste Laurent), von dem man im Grunde nicht viel weiss, ausser eben dass er ein hervorragender Virtuose auf dem Cornet à pistons war, unzählige Themen und Variationen schrieb und dazu beitrug, die Blasinstrumente zu verbessern.

Ich entschloss mich also, Joseph Jean-Baptiste Laurent etwas nachzugehen und ich werde versuchen, ihn auf eine Art vorzustellen, die besser zeigt, in welchem geschichtlichen, sozialen und kulturellen Zusammenhang Arban seine berühmte Schule schrieb. Diese Untersuchung wird in mehreren Folgen erscheinen.

Jean-Pierre Mathez.

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