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Jean-Baptiste Arban (1825-1889) Biographie

Der Erfolg

Auf dem Höhepunkt seines Ruhms kämpft Arban für eine Reform der Ausbildung – und für das Überleben der Trompete.
Jean-Baptiste Arban (1825-1889) Biographie

Fétis schreibt in der « Biographie universelle des musiciens » (Paris, 1881):

« ... In Konzerten fiel Arban bald durch sein brillantes und müheloses Spielen auf. Sein dreifacher Zungenschlag vor allem brachte ihm Erfolg. In 1856, zur Zeit der Gründung der Konzerte von Herrn Musard Sohn auf dem Boulevard des Capucines, erfreute er sich grösster Beliebtheit. Kurze Zeit darauf gründete ein Unternehmer das Casino-Cadet, in dem abwechslungsweise Bälle und Unterhaltungsmusik gegeben wurden; er vertraute Arban die Leitung des Orchesters seines Hauses an. Der Künstler schmiedete damals seinen Ruf als Tanzorchesterdirigent; er dirigierte hintereinander die Tanzorchester des Casino, von Valentino, von Frascati und sogar in der Oper, nachdem Herr Strauss sich zurückgezogen hatte, und bis der Saal der rue Le Peletier niederbrannte... »

Er ist wirklich berühmt, sogar jenseits der Grenzen Frankreichs. Trotzdem ist er noch im Jahre 1868 lediglich « mit dem Saxhornunterricht für Militärschüler beauftragt ». Im Mai desselben Jahres hält er sich in Madrid auf (« um dort gehört zu werden »). Nach seiner Rückkehr beschliesst er, alles aufs Spiel zu setzen, um endlich am Conservatoire lehren zu können. Er hat nicht mehr viel Zeit, er ist in den Vierzigern und steht auf der Höhe seines Ruhmes und Erfolgs. Auber, der ehrwürdige und eigensinnige Direktor, ist 86 Jahre alt. Im Oktober 1868 macht Arban einen neuen Vorstoss bei Auber, der doch lange Zeit gegen die Gründung einer Kornettklasse (Kornett à pistons) gewesen war. Diesmal lässt sich der alte Meister zu einer positiven Antwort bewegen.

— Gut, gut! Setzen Sie mir das schriftlich nieder, ich werde es weiterleiten.
— Danke, Meister, besten Dank!

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Brass Bulletin 11, II / 1975 Seiten 9–25

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