Brass Bulletin 40, IV / 1982 Seite 11–12 · 2 Min. Lesezeit

Vorwort

Vorwort

Es ist uns ein echtes Anliegen, unseren Lesern mit dem BRASS BULLETIN vor allem ein ausgeglichenes, interessantes und auch von der Aufmachung her ansprechendes Publikationsorgan in die Hand zu geben.

1982 haben wir die (inliegende separate) «Zeitung» eingeführt, die wir auf Grund einer in dieser Nummer vorzustellenden neuen Formel weiter ausgestalten möchten. Damit sollte es möglich werden, vermehrt regional interessante Informationen und aktualitätsbezogene Berichte zu bringen. Ebenso haben wir neu das «Porträt eines Komponisten» eingeführt, um so ein weiteres Band anzuknüpfen zu denen, die unser musikalisches Repertoire erschaffen. Wir sind unablässig bestrebt, ein gutes Niveau der im Magazinteil erscheinenden Artikel zu gewährleisten. Und nicht zuletzt bemühen wir uns stets auch, Ihr Auge mit schönen Illustrationen und Reproduktionen von Bildern zu erfreuen.

Bisher sind unsere Anstrengungen mit dem regen Interesse, das Sie, liebe Freunde, für unsere Zeitschrift bekunden, belohnt worden. Sie haben Ihre Anerkennung zum Ausdruck gebracht, dass das BRASS BULLETIN ein Organ ist, das wirklich lebt und nichts anderes will, als die Spieler von Blechblasinstrumenten einander näherzubringen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Das Bemühen um die Gewährleistung einer guten Qualität und Niveaus (die wir auch fernerhin steigern wollen) bedingt indessen jedoch eine Anstrengung im Kampf um das Fortbestehen eines solchen Unternehmens, dessen Kosten nicht gering sind.

Nun wird aber erstmals seit der Gründung des BRASS BULLETIN infolge des Anstiegs der Herstellungskosten diese finanzielle Belastung zu gross. Unter anderem hängt dies mit der allgemeinen Weltwirtschaftslage zusammen, die auch uns zwingt, unser Budget noch knapper als bisher zu berechnen. Die Kosten steigen seit einiger Zeit unablässig an (Kuverts + 12%, Druck + 18%, usw.).

Gleichwohl haben wir nach reiflicher Überlegung von einer Heraufsetzung unserer Abonnementspreise abgesehen.

Stattdessen möchten wir Sie anregen, uns neue Abonnenten zuzuführen, da dies der einzige Weg ist, die Kosten (die vielleicht noch weiter ansteigen werden) zu bewältigen, denn die von uns geleistete Arbeit ist für 4000 Abonnenten die gleiche wie für 5000. Ferner können Sie uns helfen, indem Sie uns Zeit und Kosten für Mahnschreiben ersparen.

Wir möchten Sie daher freundlich bitten, das BRASS BULLETIN auf zweierlei Art zu unterstützen:
— durch Begleichung Ihres Abonnements an einem der nächsten Tage
— durch Anwerbung eines oder mehrerer neuer Abonnenten.

Wir danken Ihnen bereits jetzt herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Schon zum zwölften Mal steht das BRASS BULLETIN gemeinsam mit Ihnen an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Dies ist stets ein besonderer Augenblick, und ich wünsche Ihnen aus diesem Anlass im Namen der gesamten Redaktion alles Beste, gute Gesundheit und eine erspriessliche musikalische Tätigkeit.

Zusammenarbeit von PIPERS (Japan) und BRASS BULLETIN

Die Musik ist eine universelle Sprache, die den Vorzug hat, dass ihre Botschaft den Menschen über alle Sprachgrenzen und kulturellen Gegensätze und Verschiedenheiten hinweg direkt erreicht.

Für den Musiker ist es indessen gleichwohl von grosser Bedeutung, dass er auf technischem und historischem Gebiet ständig auf dem laufenden bleibt. Es ist wichtig für ihn, die Gegenwart und die Ereignisse zu verfolgen und die Fachliteratur seines Instruments zu kennen usw. Darin liegt die Hauptaufgabe einer musikalischen Fachzeitschrift.

Darum haben PIPERS und BRASS BULLETIN eine enge Zusammenarbeit vereinbart mit dem Ziel, den Informationsaustausch zwischen Asien und Europa noch reichhaltiger und offener zu gestalten.

Hoffen wir, dass unsere beiden Zeitschriften für uns Musiker und Leser zu einem Instrument einer kulturellen Orientierung werden, die es erlaubt, den individuellen künstlerischen Schritt in einer universellen Perspektive zu verstärken.


Die wunderschönen, vierfarbigen Umschläge, die wir dieses Jahr drucken konnten, sind uns durch eine grosszügige Hilfe der SBG (Schweiz. Bankgesellschaft) von Bulle ermöglicht worden. Diese Bank erleichtert uns weitgehend die internationalen Zahlungen unserer in 65 Länder verstreuten Abonnenten.

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