Brass Bulletin 29, I / 1980 (Seite 17–18) · 2 Min. Lesezeit
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Die Trompete in den USA

Extras I

Teil 3

Von Thomas Stevens

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Die Trompete in den USA

«Extras»

Schon immer ist die Trompeterwelt auf allerlei technische «Extras» erpicht gewesen, die ihre Leistungen zu verbessern versprechen. Die Amerikaner machen da alles andere als eine Ausnahme, auch wenn von den vielen individuell entwickelten Prototypen nur wenige in den Handel gekommen sind. Drei der bemerkenswertesten davon, die auf Bestellung von ihren Herstellern geliefert werden, seien hier vorgestellt.

1. Der Schilke-Soundpost

B- und C-Trompeten mit auswechselbarem Stimmschallstück erfreuen sich heutzutage dank ihrer hervorragenden Ansprache und Intonationsreinheit grosser Beliebtheit. Indessen klagen viele Bläser, die von Berufes wegen viel in den oberen dynamischen Bereichen zu operieren haben, über die Schwierigkeit, auf diesen Instrumenten auch im Fortissimo eine gute Tonqualität zu wahren.

Scott Laskey, der hochbegabte junge Instrumentenbauer und Schützling von Meister Schilke in dessen gleichnamiger Firma, hat einen soundpost (Klangstab) entwickelt, eine Art beweglicher zusätzlicher Schallstückverstrebung, welche dieses Problem lösen hilft und heute von zahlreichen bekannten amerikanischen Trompetern verwendet wird. Erhältlich ist es bei Firma Schilke oder durch BIM, CH-1630 Bulle (Schweiz). Preis: um 35 US $.

2. Das Louisville-Mundrohr

Für Piccolo-Trompeten von Selmer und Getzen sind spezielle Mundrohre für B- und A-Stimmung konstruiert worden. Ihre Benutzer sagen ihnen gleichmässigere Ansprache und eine «freiere» hohe Lage nach.

Zu beziehen sind die Rohre vom Hersteller, Christy Music Co., New Windsor, Maryland, USA, oder durch BIM, CH-1630 Bulle (Schweiz). Stimmung und Modell des Instrumentes sind anzugeben. Kostenpunkt ca. 25 US $.

3. Das Reeves-Verlängerungsstück

Bob Reeves, diesmal als «Neuerer des Neuen», hat eine Mundrohr-Verlängerung für die Schilke-Piccolo-Trompete entwickelt, welche die Mensurlücke ausmerzt, die entsteht, wenn das Instrument nach A ausgezogen wird.

Der Vorrichtung liegt eine Idee des Trompetenvirtuosen Gerard Schwarz zugrunde; erhältlich ist sie bei Bob Reeves, 711 Ridgewood Place, Hollywood, California 90038, USA, oder durch BIM, CH-1630 Bulle (Schweiz) für ungefähr 20 US $.

Diese Produkte seien hier einzig zwecks Information der Brass Bulletin-Leserschaft vorgestellt. Gewähr ist keine dabei, und schon gar nicht meinen wir, solche «Extras» vermöchten fehlende Befähigung oder gewissenhaftes Üben zu ersetzen!

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