Brass Bulletin 28, IV / 1979 (Seite 35–41) · 5 Min. Lesezeit
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Die Trompete in den USA

die C-Trompete in den amerikanischen Orchestern

Teil 2

Von Thomas Stevens

Amerikanische Orchestertrompeter zeigen, wie Bach-C-Trompeten, Saalakustik und Umbauten die Spielpraxis großer Orchester prägten.
Die Trompete in den USA

In den letzten Jahren sind immer wieder Umfragen unter Trompetern publiziert worden: welche Instrumente und Mundstücke sie benutzen, was und wie sie üben, wer ihre Lehrer waren, etc. Da ist indessen ein Punkt, der in solchen Umfragen bisher auffallenderweise übergangen worden ist, obwohl er für viele von grossem Interesse sein dürfte, und den der Schreibende mittels einer Umfrage zu klären versucht hat: Welchen Einfluss haben — wenn überhaupt — die akustischen Gegebenheiten der Lokalität auf die Wahl des beruflich verwendeten Instrumentes?

Da steht, am einen Ende des Spektrums von Antworten, die «Philosophie», welche argumentiert, dass die Trompete als räumlich gerichtetes Instrument von den akustischen Eigenheiten der Umgebung in hohem Masse betroffen sei und sich deshalb die Instrumentenwahl nach den jeweiligen akustischen Umständen zu richten habe. In direktem Gegensatz dazu steht die Überzeugung vieler Musiker, dass Klang ein geistiges Phänomen sei und hervorragende Spieler es zumeist verständen, den ihnen vorschwebenden Klang unabhängig von den jeweils vorliegenden akustischen Verhältnissen zu realisieren.

Zweifellos richtet sich jeder Musiker in gewissem Grade routinemässig auf die akustischen Besonderheiten eines Saales ein, etwa, was Lautstärke und Artikulationsweise anbetrifft. Für unser Projekt war indessen lediglich die Klangfarbe in ihrer Abhängigkeit von der Räumlichkeit von Belang.

Die detaillierten Antworten führender amerikanischer Orchestertrompeter vergleichen Bach-C-Trompeten, Umbauten, Mundrohre und Spielgewohnheiten verschiedener Orchestertraditionen.

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