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Benny Sluchin

Kurz-Porträt

Benny Sluchin

Benny Sluchin

Brass Bulletin stellt seinen neuen Redaktor für das Ressort Posaune/Bassposaune vor: Benny Sluchin

Trotz vielfältigster beruflicher Beanspruchung ist Jean Douay, Soloposaunist im Orchestre National de France, unserer Redaktion in Posaunenbelangen seit vielen Jahren mit Rat und Tat beigestanden. Dafür möchten wir ihm heute unsere tiefe Dankbarkeit bekunden!

Um diese Sparte weiterhin in guten Händen zu wissen und sie um neue Impulse zu bereichern, haben wir Benny Sluchin berufen, den wir im folgenden in einer Kurzbiographie vorstellen. Danach sei es den Lesern überlassen, sich mit den Ideen unseres neuen Mitarbeiters auseinanderzusetzen, wozu er ihnen in der nächsten Nummer mit einem « historisch-anekdotischen » Beitrag zum Problem der Transkriptionen Gelegenheit bieten wird.

Benny Sluchin wurde 1948 in Tel Aviv (Israel) geboren. Seine Musikstudien betrieb er an der Rubin-Musikhochschule und erlernte das Posaunenspiel bei den Professoren Grabler und Ostrovsky. Gleichzeitig belegte er an der Universität Tel Aviv die Fächer Mathematik und Philosophie und erlangte darin einen Master of Science-Grad.

Seine Musikerlaufbahn begann er im Israel Philharmonie Orchestra und wurde nach zwei Jahren koordinierter Soloposaunist im Symphonie- und Rundfunkorchester von Jerusalem. Vier Jahre später ermöglichte ihm ein staatliches Stipendium der BRD, sich bei Vinko Globokar in Köln weiterzubilden, wo er sich ein Diplom mit Auszeichnung erwarb.

Seit 1977 lebt Sluchin in Paris, als Mitglied des Ensemble Intercontemporain, einer von Pierre Boulez begründeten Gruppe von Solisten, die sich der Musik unseres Jahrhunderts verschreibt. Daneben betreibt er verschiedene solistische Aktivitäten.

Ausserdem verfolgt Benny Sluchin am IRCAM (Institut für akustisch-musikalische Forschung und Koordination) ein Forschungsprojekt und arbeitet an einer Dissertation in Mathematik an der Sorbonne.

Brass Bulletin 30, II / 1980 Seiten 5–6

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