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Die Tuba in Frankreich

Wie setzte sich die Tuba durch? Fernand Lelong und Robert Coutet verfolgen ihren Weg — vom Serpent zu Sax — und ihren rasanten Aufstieg im Orchester.
Die Tuba in Frankreich

Anmerkung des Herausgebers: F. Lelong und R. Coutet haben gemeinsam an diesem für Brass Bulletin verfassten Artikel gearbeitet. Hier einige Bemerkungen, die sie als Vorwort geschrieben haben:
Wir haben uns beide für die Kontratuba in C entschieden, weil sie sich sowohl für Sinfonie- wie für Opernorchester eignet — mit Ausnahme vielleicht der italienischen Opern, die einen leichteren Klang erfordern. Dagegen ist sie für Wagner-Opern geradezu ideal. «Le petit tuba français» (kleine französische Tuba) bleibt uns immer noch sehr lieb, obwohl man sie nicht mehr oft im Orchester verwenden kann.
Noch vor einigen Jahren war die Tuba kaum bekannt, inzwischen aber haben viele begeisterte junge Musiker sich für sie eingesetzt, sodass sie heute unter den Soloinstrumenten des Orchesters eine gleichwertige Stellung einnimmt.

Geschichte der Tuba

Die Tuba verdankt ihr Dasein den Militärkapellen, weil sie in ihnen die Bassinstrumente Serpent und Ophikleide ersetzt hat.
Das Serpent (eigentlich ein Basszink) ist aus Holz hergestellt, mit Leder überzogen. Es ist mehrfach, in Form einer Schlange (Serpent), gebogen, was den Vorteil hat, dass die sechs Grifflöcher bequem erreicht werden können. Von ca. 1800 an wurden manchmal zwei bis drei Klappen angebracht. Es besass ein Mundstück und war das tiefste Blasinstrument bis zur Erfindung des Kontrafagotts im 18. Jahrhundert.

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Brass Bulletin 13, I / 1976 Seiten 26–35

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