Brass Bulletin 11, II / 1975 (Seite 5–7) · 2 Min. Lesezeit
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Für den Herausgeber des Brass Bulletins besteht eine der Schwierigkeiten darin, die verschiedenen Interessensgebiete der Blechbläser gleichmässig zu befriedigen. Für die Trompete und das Horn fehlt es nicht an Dokumentation, für die Posaune ist es schon schwerer, solche zu finden, und für die Tuba wird sie geradezu selten. Das kommt zum Teil vom historischen und kulturellen Erbe jedes dieser Instrumente, und auch daher, dass es verhältnismässig mehr Trompeter und Hornisten gibt als Posaunisten und Tubabläser.

Zum Ausgleich dieses ungewollten Verhältnisses hat Brass Bulletin drei Wege eingeschlagen, die es zu entwickeln gilt:

  1. Es versucht, den Musiker für die anderen Blechblasinstrumente zu interessieren, indem es die Gemeinsamkeiten hervorhebt; es wäre nämlich bedauerlich, ja absurd, sie zu vernachlässigen, da eine grössere Kenntnis der Mitglieder der eigenen Instrumentenfamilie zu einem tieferen Verständnis der Feinheiten in der Orchestrierung und zu einem besseren Ausschöpfen der Möglichkeiten eines Ensembles führt.
  2. Es versucht, ein Team von Herausgebern zu bilden aus Musikern, die für jedes der Instrumente und für die damit verbundenen Probleme genug Offenheit, Wissen und kritischen Sinn besitzen, um ein hohes Niveau für jedes Blechblasinstrument zu garantieren.
    In diesem Zusammenhang hat Brass Bulletin die grosse Freude, seinen Lesern, insbesondere seinen Freunden, die Tuba spielen, anzukündigen, dass Roger Bobo, einer der glänzendsten Vertreter der neuen Generation, Solotuba des Los Angeles Sinfonie Orchesters, Mitglied des Los Angeles Blechbläserquintetts und berühmter Solist, uns von sich aus seine Mitarbeit angeboten hat, was für die Entwicklung der Abteilung Tuba unserer Zeitschrift eine hohe Garantie bedeutet. Herzlich willkommen bei Brass Bulletin!
  3. Es versucht, die Blechbläser dazu anzuregen, Aufsätze von allgemeinem Interesse zu schreiben.

Sie haben es sicher schon gemerkt, wir bemühen uns immerfort, Brass Bulletin zu verbessern. Dazu brauchen wir aber Ihre Hilfe. Vergessen Sie nicht, dass Brass Bulletin eine Zeitschrift « von Musikern für Musiker » ist. Warum würden Sie nicht auch mitarbeiten und uns Ihren Beitrag senden? Vielen Dank!

Das Ergebnis des Fragebogens, den Brass Bulletin mit Nummer 10 abgeschickt hat, ist noch nicht vollständig, da unsere Freunde in den Überseeländern die Zeitschrift erst 5–6 Wochen später erhalten als die Europäer. Wir veröffentlichen das Ergebnis also im Oktober 1975, in der Nummer 12.

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