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Serie Blechbläser-Technik • Teil 2

Der Körper

Instrumentale Kontrolle hängt nicht allein vom Muskeltraining ab: Schlaf, Ernährung und Erholung bestimmen mit, wie belastbar ein Blechbläser auf Dauer bleibt.
Der Körper

Der Körper ist jenes Instrument, welches unser Gehirn zu kontrollieren versucht.

Ein ausserordentlicher Blechbläser kann gross, klein, mittelgross, dick, schlank, fett, muskulös sein, was die Nebensächlichkeit der «Verpackung» beweist. Viel wichtiger hingegen sind:

  • die Güte der Muskelgewebe
  • die Güte der Durchblutung der Gewebe (Grenzen der Ermüdung und der Folgen des Anschwellens durch das Mundstück zum Beispiel)
  • der Stoffwechsel
  • die Güte des Schlafes (Erholung)

Der Schlüssel zu einer effizienten Kontrolle liegt im Bewusstsein der Qualitäten und Fehler seines eigenen Körpers, in der Hellhörigkeit auf Alarmzeichen (innere Botschaften) zuerst mit Hilfe eines Lehrers und dann immer mehr selbständig. Das ist der Weg der Lösung, die eine harmonische und allmähliche Entwicklung des Talentes ermöglicht.

Auf diesem Gebiet tut der Blechbläser gut daran, das Verhalten guter Sportler zu studieren und eine an seine Möglichkeiten angepasste Körperkultur zu betreiben. Meine Absicht ist hier nicht, Belehrungen zu erteilen, Rezepte zu geben oder den Mahnfinger zu erheben. Aber: wir überleben alle dank der Nahrung, die wir einnehmen und dank dem Schlaf, den wir täglich geniessen, um unseren Körper zu regenerieren. Es ist nun klar, dass diese zwei Punkte essentiell sind und dass jeder gut beraten ist, sich damit zu beschäftigen; nicht nur zum Überleben, sondern auch, um zu lernen, daraus die Energie für die kontrollierte Ausübung seiner Kunst zu schöpfen².

Ernährung

Die Ernährung versorgt uns mit lebenswichtigen Stoffen, aber unsere inneren Organe müssen sie sortieren und den Überfluss, die Reste und die Giftstoffe ausscheiden. Gewisse Menschen eliminieren besser als andere, jene letzteren tun gut daran, herauszufinden, was bei ihnen schlecht funktioniert...

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Brass Bulletin 55, III / 1986 Seiten 30–32

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