B. B.: Eine hinterhältige Frage, Herr Schilke: Warum stellen Sie in Frankfurt nie Ihre eigenen Instrumente aus?
R. S.: Ich habe keine Instrumente zum Ausstellen. Kaum hat ein Instrument meine Werkstatt verlassen, ist es schon unterwegs zum Käufer, für den es gebaut worden ist. Es bleibt mir also nie genug für eine Ausstellung...
B. B.: Es gibt noch Glückspilze! — Glauben Sie, dass die Geschäftsabschlüsse hier in Frankfurt ganz allgemein zugenommen haben dieses Jahr?
R. S.: Ich glaube in der Tat, dass mehr Geschäfte als je getätigt worden sind, trotz der Kursschwankung zwischen den verschiedenen harten Währungen. Die Nachfrage nach Instrumenten steigt beständig an. Sie scheint sogar ein Rekordniveau zu erreichen. Indessen werden — gerade auf Grund der immer strengeren Qualitätsmaßstäbe — diejenigen leer ausgehen, die mit der Entwicklung nicht Schritt zu halten vermocht oder verstanden haben.