Brass Bulletin 12, III / 1975 (Seite 48–53) · 4 Min. Lesezeit
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Unbestimmte Instrumentation

ein Mittel, die Instrumentaltechnik zu erweitern

Kann Technik über die Notation hinausgehen? James Fulkerson untersucht neue instrumentale Möglichkeiten und betont die zentrale Rolle der Improvisation für deren Entwicklung.

Auf dem Gebiet der Neuen Musik haben die Komponisten nach neuen Mitteln sowohl für die Instrumente wie für die Instrumentalisten gesucht. Nur selten haben sie etwas erreichen können. Die Kluft, die zwischen den traditionellen und den von den Komponisten verlangten Techniken besteht, ist teilweise von Notationsschwierigkeiten verursacht. Es ist schwierig, die neuen Techniken, wie z. B. gepfiffene Töne, «Vielfachtöne», Singen beim Spielen (manchmal mit der Auflage, die Anzahl der Schallschläge pro Sekunde zwischen den gesungenen und den gespielten Tönen zu kontrollieren), zu notieren; es ist schwierig, die verschiedenen Dämpfer und ihre Lage — was natürlich grosse Variationen in der Klangfarbe, folglich erhebliche musikalische Unterschiede verursacht — genau zu beschreiben. Verbesserung und Verbreitung der Instrumentalmöglichkeiten sind zwei der Gebiete, die mich am meisten interessieren. In diesem Artikel möchte ich einige Überlegungen mitteilen, zu denen mich meine Tätigkeit als Instrumentalist und Komponist geführt hat.

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