Brass Bulletin 3, II / 1972 (Seite 23–38) · 9 Min. Lesezeit
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Die innere Akustik des Waldhornes

Untersuchung der inneren Akustik des Horns und wie Bauweise und Luftsäule Klangbildung und Intonation beeinflussen.

Das Waldhorn, von Schumann als die Seele des Orchesters bezeichnet, hat seit seiner Einführung im Orchester um 1660 durch Lully zwei wesentliche technische Änderungen erfahren, die beide in der Art der musikalischen Verwendung deutlich zum Ausdruck kommen.

1. Epoche

Das Corno da caccia bei Bach und Händel, das heutige Jagdhorn, wurde offen, ohne Hand im Schallbecher geblasen.

2. Epoche

Um 1750 erfand der Dresdener Hornist Josef Hampel das Stopfen mit der rechten Hand im Schallbecher. Schließt die Hand die Schallöffnung nur teilweise, dann vertieft sich der Ton bis zu einer ganzen Stufe und mehr. Schließt die Hand die Öffnung gänzlich ab, dann springt der Ton um eine halbe Stufe nach oben. 

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