Machen Sie Brass Bulletin an Ihrer Hochschule, Ihrem Konservatorium oder Ihrer Bibliothek verfügbar Institutionellen Zugang entdecken

7 Min. Lesezeit

Blechbläser in Europa: Eindrücke eines Trompeters aus Amerika

Ein amerikanischer Trompeter analysiert die europäische Blechbläsertradition und vergleicht Ausbildung, Amateurpraxis und professionelles Niveau beider Kontinente.
Blechbläser in Europa: Eindrücke eines Trompeters aus Amerika

Harold Krueger

Europa hat die amerikanischen Musiker immer fasziniert. Ein Europa-Aufenthalt bildet noch immer eine wichtige Etappe für einen umfassenden Studienplan. Die Kreise amerikanischer Berufsmusiker benutzten immer wieder die Gelegenheit, ausländische Dirigenten und, in einem etwas schwächeren Ausmaß, ebenfalls Solisten einzuladen.

Aus diesem Grunde habe auch ich mich entschlossen — mit tausend Plänen, Absichten und Vorsätzen — meinen achtmonatigen Urlaub in Europa zu verbringen (ein Urlaub, der etwa alle sieben Jahre amerikanischen Berufsmusikern zu Reisezwecken gewährt wird).

Nachdem ich für meine Familie mühsam eine Unterkunft gefunden hatte, wollte ich mich überzeugen, ob die Welt der europäischen Blechbläser wirklich so viel Wundervolles in sich birgt und in welchen Gebieten sie Amerika überflügelt.

Drei Teilgebiete habe ich näher erforscht:

  1. Die Kirchen-Blasmusik
  2. Die Blasmusik der Amateure
  3. Die Welt der Berufsbläser

Alle drei Bereiche finden ihr Gegenstück in Amerika. Mein Wunsch war es nun, einen sachlichen Vergleich zu ziehen zwischen Qualitäten und Lücken eines jeden Gebietes.

Als erstes die Blasmusik in der Kirche:

Ich war etwas schockiert, und zwar nicht wegen des Darbietungsrahmens, sondern wegen der Fähigkeiten der Musiker innerhalb der verschiedenen Gruppen.

Offen gestanden, ich hörte das Beste — aber auch das Schlechteste.

Das Niveau der Gruppen von Stuttgart und Worms ist tatsächlich hervorragend, die meisten kleinen Ensembles für Kirchenmusik jedoch sind höchst mittelmäßig. Dies ist umso erstaunlicher, da doch die deutschen «Posaunenchöre» in Amerika über ein bedeutendes Ansehen verfügen.

Weiterlesen

Erhalten Sie vollständigen Zugang zur digitalen Ausgabe.

Brass Bulletin 5, II / 1973 Seiten 35–46

Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt © Brass Bulletin 1973–2026

Artikel teilen

Facebook LinkedIn
Wird geladen…

Fragen und Antworten

So funktioniert die digitale Ausgabe

Was enthält die digitale Ausgabe?

Die digitale Ausgabe vereint die bereits digitalisierten Artikel als lesbare und durchsuchbare Online-Texte – nicht nur als Scans oder PDF-Dateien – mit ihren ursprünglichen Abbildungen, Anmerkungen, Angaben zu Autoren und Ausgaben sowie den verfügbaren Übersetzungen. Empfehlungen verwandter Artikel umfassen derzeit nur dieses digitalisierte Material.

Sind die digitalen Artikel mit den Originalen identisch?

Wir bewahren den ursprünglichen Text, die Sprache, Abbildungen, Bildlegenden, Fußnoten und den redaktionellen Kontext so originalgetreu wie möglich. Die Darstellung wird für ein angenehmes Lesen am Bildschirm angepasst; offensichtliche Übertragungs- oder Scanfehler können korrigiert werden. Inhalt und Charakter des veröffentlichten Artikels bleiben unverändert.

Welche Sprachen sind verfügbar?

Brass Bulletin erschien während seiner gesamten Geschichte auf Englisch, Französisch und Deutsch. Italienische und spanische Übersetzungen kamen ab Ausgabe Nr. 60 hinzu.

Auf der italienischen und der spanischen Website werden die Artikel aus den Ausgaben 1 bis 59 daher standardmäßig auf Englisch angezeigt.

Wie oft werden neue Artikel hinzugefügt?

Neue Artikel werden fast täglich hinzugefügt; ungefähr eine vollständige Ausgabe wird pro Woche digitalisiert. Das Tempo kann je nach erforderlicher Vorbereitung, Bildbearbeitung und redaktioneller Prüfung variieren.

Warum sind noch nicht alle Artikel digital verfügbar?

Die vollständige Sammlung von Brass Bulletin umfasst 1’246 Artikel aus den Jahren 1971 bis 2003. Das vollständige Verzeichnis ist bereits online verfügbar und ermöglicht es, jeden Artikel der Sammlung zu entdecken – auch jene, deren vollständiger Text noch nicht digitalisiert wurde.

Die Digitalisierung begann im Februar 2026. Jeder Artikel wird sorgfältig für die Online-Lektüre aufbereitet, geprüft und mit seiner Ausgabe, den Autoren, Themen und Abbildungen verknüpft. Beim derzeitigen Digitalisierungstempo wird die vollständige Sammlung voraussichtlich bis Februar 2028 online verfügbar sein.

Warum verweisen manche Quellen auf Artikel, die noch nicht verfügbar sind?

Verweise in den Originalartikeln bleiben erhalten, auch wenn das Material, auf das sie hinweisen, noch nicht digitalisiert wurde. So bleiben die historischen und redaktionellen Zusammenhänge vollständig erhalten. Mit jeder weiteren digitalisierten Ausgabe werden mehr dieser Verweise zu online lesbaren Artikeln führen.

Kann ich einen Artikel vorschlagen oder einen Übertragungsfehler melden?

Ja. Wenn Sie einen bestimmten Artikel gerne digitalisiert sehen möchten oder einen möglichen Übertragungsfehler beziehungsweise eine fehlende Information entdecken, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Rückmeldungen unserer Leser helfen uns, die digitale Ausgabe zu verbessern und sinnvolle Prioritäten im Archiv zu setzen.

Wie kann ich Brass Bulletin unterstützen?

Ihre Unterstützung hilft, die Aufbereitung, Überprüfung und Online-Veröffentlichung der vollständigen Sammlung zu finanzieren.

Digitalausgabe abonnieren

Möchten Sie uns lieber unterstützen, ohne ein Abonnement abzuschließen?

Spenden

Brass Bulletin durchsuchen.