Brass Bulletin 8, II / 1974 (Seite 5–6) · 1 Min. Lesezeit
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Hier nun ein Brass Bulletin ganz eigener Art: sommerlich und ungeschäftlich! Für einmal verzichten wir auf Korrespondenzen, Chroniken, Rezensionen, etc. um uns in geniesserischer Ruhe der Geschichte unserer Instrumente in Wort und Bild zu erfreuen!

Versetzen Sie sich also in frühere Zeiten und lassen Sie die dargestellten Instrumente auf sich einwirken. Begleiten Sie sie von ihren Anfängen an durch die Jahrhunderte stets fortschreitender Vervollkommnung, aus der Ihr heutiges Instrument — und die heutige Musik — hervorgegangen sind. Versuchen Sie sich die früheren Instrumente und ihren Ton vorzustellen, sinnen Sie ein wenig über die Musiker nach, die sie spielten — in einer so anderen Zeit und träumen Sie etwas über den fortwährenden Schöpfungs- und Werdegang.

Wenn Sie dann Ihr Instrument wieder in die Hand nehmen, wird eine neue Beziehung hinzugekommen sein, denn eben haben Sie seine Vergangenheit miterlebt. Auch ist da ein Wissen um die Zukunft: in 50, 100 oder noch mehr Jahren werden Musiker unsere Instrumente betrachten und darüber nachsinnen. Und auch sie werden versuchen sich in die vergangene (= unsere heutige) Kunst hineinzufühlen, um die eigene besser zu verstehen und so den richtigen Weg für sich selbst in eine neue Zukunft zu finden.

Brass Bulletin wünscht Ihnen eine schöne Sommerszeit!

Jean-Pierre Mathez.

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