Diese Stelle zu entdecken ist so unendlich wichtiger als die Jagd nach technischen und ästhetischen Kriterien, die ja nur modegebunden sind, also dem aktuellen Geschmack unterliegen.
Jenseits der Entdeckung unseres Selbsts befindet sich die Musik, die uns zum Spielen führt (nicht die Musik, die wir spielen müssen oder wollen).
Mit diesem Gedanken fühle ich mich den freien Musikern, etwa den Schafhirten, nahe; sie spielen für ihre eigene Freude im grenzenlosen Raum der Natur: Himmel, Sterne, Unendlichkeit. Wo die Gedanken ungebunden sind und innerer Friede ist, der so vieles entstehen lässt...
Diese Zeilen sind eine Sommerbotschaft. Eine Aufforderung, ruhige, sonnige Stunden auszunützen, um sich selbst zu suchen, zu entdecken und immer besser auf unseren Trompeten, Hörnern, Posaunen und Tuben den Lebensdrang und die Menschenliebe auszudrücken.