Aus musikgeschichtlichen Abhandlungen und aus Artikeln der Instrumentenkunde wird die spezifische Literatur analysiert und kritisiert, damit jeder sein Repertoire bereichern und verbessern kann, um aus dem vorliegenden Material eine eigenständige Note in die persönliche Musikerexistenz hineinzutragen.
(Es ist ja bedauerlich, dass man vorwiegend dem Repertoire der « Großen » einfach so « gut » wie möglich nachgeht!)
Liebe Freunde, BRASS BULLETIN ist eure Fachzeitschrift.
Diejenigen, die daran arbeiten, ohne sich zu schonen, setzen ihre besten Kräfte ein.
Ihr könnt euch vorstellen, dass das alles mit Arbeit und Unkosten verbunden ist.
Im Übrigen kostet das Unterfangen uns selbst einiges an Zeit unserer eigenen Musiziertätigkeit.
Euer Einsehen und eure Unterstützung durch ein Abonnement der ersten 3 Nummern, mündliche Reklame usw. würden für uns jedoch einen verpflichtenden Ansporn zum Weitermachen bedeuten.
Sollte jemand einen interessanten Stoff für einen Artikel besitzen, ist BRASS BULLETIN gerne bereit, eine Veröffentlichung zu ermöglichen (Geschichte, Technik, Anekdoten usw.).
Ansonsten ist unsere Rubrik «Leserbriefe» allen offen, um Fragen zu stellen, Kontakte aufzunehmen usw.
Schließlich möchte ich mich bei allen Mitarbeitern – vom Typographen bis zum Musikologen – herzlichst und persönlich bedanken.
Dieses dreisprachige Abenteuer konnte ich nur dank ihrer freundschaftlichen und großzügigen Hilfe in Angriff nehmen.
Jean-Pierre Mathez.
BRASS BULLETIN 2 und 3 erscheinen Anfang und Ende 1972.